Der 1. Theologische Science Slam unter dem Motto „Gottes Rede frisch verpackt“ fand vor einem erfreulich großen Publikum statt. Prof. Sellmann sowie Lehrende und Studierende der Katholischen Hochschule Bochum haben theologische Themen in verständlicher und unterhaltsamer Form präsentiert.
Wie bei solchen Veranstaltungen üblich wurde aus dem Publikum eine möglichst repräsentative Jury ausgewählt, die die Beiträge nach verschiedenen Kriterien bewertete und einen Sieger ermittelte.
Die Resonanz war von allen Seiten war sehr positiv und das Publikum zeugte allen Vortragenden großen Respekt dafür, dass sie sich in diesem Format auf die Bühne getraut hatten. Zu der Veranstaltung und den Inhalten der einzelnen Beiträge gibt es einen tollen Beitrag auf dem Instagram Account der Hochschule:
https://www.instagram.com/reel/DT0EfvCDP88/?utm_source=ig_web_copy_link&igsh=MzRlODBiNWFlZA==
Da vielleicht nicht jeder auf Instagram unterwegs ist, sei hier der Text aus dem Instagram Post der Hochschule zitiert:
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Das erste Thema war auf den ersten Blick eher schwer – Tod und Trauer –, doch Sophia Spieth schaffte es mit ihrer rührenden Geschichte über einen verstorbenen Großvater, Trauerarbeit und Schokolade im Himmel, die Herzen der Zuschauer:innen zu berühren. Weniger rührend, dafür mehr krachend-motivierend war der Vortrag von Prof. Dr. Matthias Sellmann. Sei mutig, probiere dich aus und vertraue auf Jesus – so seine Message, eingebettet in eine Geschichte über den Apfel von Isaac Newton, den Herzschmerz Kants und den Kempa-Trick im Handball. Dr. Nadja Waibel zeigte sich dann ortskundig, denn sie berichtete über ihre Erfahrungen mit Wattenscheid aus einer Glaubensperspektive und fragte nach Gott in Wattenscheid. Dass es auch einen Jakobsweg in Wattenscheid gebe, wurde ihr zügig aus dem Publikum mitgeteilt. Lokalpatriotismus ist auch an diesem Abend wichtig!
Nach der Pause sprach Dr. Christian Weidemann als Philosoph über die Bauchnabel von Adam und Eva. Sollten Adam und Eva mit Bauchnabeln dargestellt werden? Eine Frage, die sich seit Jahrhunderten durch Theologie, Philosophie und Kunst zieht. Eine solche Darstellung sei gar „kommunistisch“, hieß es in den 1960ern in Amerika. Amerikanische Wirrungen seien also nichts Neues, sagte Weidemann und hatte die Lacher auf seiner Seite. Last but not least betrat Wiebke Schwill die Bühne. So viel sei vorweggenommen: Die Siegerin des Abends betrat die Bühne. Mit Zuschauerinteraktion, einem starken Vortrag und einer wissenschaftlich interessanten und passenden Abhandlung zu Paulus, Jerusalem und Identität, verzückte sie das Publikum. Kirche sei wie ein Seil; ohne doppelten Boden und von unten schreien Menschen: „Früher war das steil, aber stabiler.“, sagte sie.
Nach dem letzten Beitrag entschied eine Jury, dass Wiebke Schwill sich an diesem Abend Siegerin nennen darf, lobte aber alle Teilnehmenden für ihre tollen Beiträge.
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Ein rundum gelungener Abend mit sehr positivem Feedback von allen Seiten!









